Ein echtes Highlight war Zell am See mit der Schmittenhöhe. Schon die Gondelfahrt nach oben ist ein Erlebnis

©Tourismus Salzburg 

Gast-Bloggerin Anna: 

Ich heiße Anna und komme aus London. Diesen Winter habe ich fünf Tage in Salzburg verbracht, allerdings etwas anders als geplant. Meine Mutter war zwar mit mir gereist, konnte aber aus gesundheitlichen Gründen vieles nicht mitmachen und ist die meiste Zeit im Hotel geblieben. So habe ich viele Unternehmungen alleine gemacht, was für mich eine neue Erfahrung war – und am Ende eine sehr schöne.

Schon bei unserer Ankunft am Flughafen Salzburg hat alles wunderbar funktioniert. Wir wurden pünktlich abgeholt, sehr freundlich begrüßt und mir wurde sofort beim Tragen der Koffer und der Skiausrüstung geholfen. Da ich vieles alleine organisieren musste, war diese Unterstützung besonders wichtig für mich. Auch der Preis für die Flughafenabholung und die späteren Ski-Transfers war sehr fair, was mir ein gutes Gefühl gegeben hat.

Am ersten Tag bin ich allein durch die Stadt spaziert, während meine Mutter sich im Hotel ausgeruht hat. Die Altstadt im Winter ist unglaublich schön, ruhig und gleichzeitig lebendig. In der Getreidegasse habe ich ein wenig geshoppt und bin danach kurz in ein Museum gegangen. Immer wieder bin ich mit Salzburgern ins Gespräch gekommen, und alle waren offen, hilfsbereit und herzlich. Man fühlt sich als Gast wirklich willkommen.

Mein erster Skitag führte mich auf den Gaisberg. Das kleine Skigebiet ist perfekt, wenn man alleine unterwegs ist. Die Schlepplifte sind unkompliziert und ruhig, nichts wirkt stressig. Während der Liftfahrt hat man einen tollen Blick über Salzburg, und oben angekommen ist die Aussicht einfach wunderschön. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt und konnte ganz in meinem eigenen Tempo fahren.

Ein weiterer Tag ging in den Skicircus Saalbach-Hinterglemm. Dort ist alles größer, moderner und lebhafter. Die Gondeln sind geräumig, die Sessellifte schnell und komfortabel, teilweise sogar mit Sitzheizung und Abdeckungen. Trotz der Größe war alles sehr gut organisiert, und ich habe schnell Anschluss gefunden. In den Liften und Hütten habe ich andere Engländer getroffen, mit denen man sofort ins Gespräch kam. Diese Begegnungen haben den Tag für mich besonders gemacht.

Ein echtes Highlight war Zell am See mit der Schmittenhöhe. Schon die Gondelfahrt nach oben ist ein Erlebnis. Langsam öffnet sich der Blick auf den Zeller See, und oben geht es mit modernen Sesselliften weiter, von denen aus man eine fantastische Aussicht hat. Alles wirkt sehr ruhig und harmonisch. Auch hier habe ich viele freundliche Menschen getroffen, Einheimische genauso wie internationale Gäste, alle sehr offen und nett.

Nach den Skitagen war ich jedes Mal froh, nicht selbst fahren zu müssen. Gerade wenn man alleine unterwegs ist, ist es angenehm, sich zurücklehnen zu können. Beim Ein- und Ausladen der Skier wurde mir immer geholfen, ohne dass ich fragen musste, das fand ich wirklich aufmerksam und lieb.

An den Abenden habe ich Salzburg weiter entdeckt. Der Besuch im Hangar-7 hat mich sehr beeindruckt, besonders die Architektur. Ein Abend im M32 bleibt mir ebenfalls in Erinnerung, der Blick über die Stadt bei Nacht war traumhaft. Am letzten Abend habe ich mir dann noch einen großen Wunsch erfüllt und im Restaurant Ikarus gegessen. Es war ein ganz besonderes Erlebnis und emotional ein schöner Abschluss.

Ich bin mit sehr vielen Eindrücken nach London zurückgeflogen. Auch wenn meine Mutter vieles nicht mitmachen konnte, war es für mich eine wertvolle Zeit. Ich habe mich nie allein gefühlt, überall freundliche Menschen getroffen und mich jederzeit gut aufgehoben gefühlt. Die Unterstützung bei den Transfers, die Hilfsbereitschaft und der gute Preis haben mir vieles erleichtert und den Aufenthalt spürbar entspannter gemacht.

Liebe Grüße
Anna aus London